Jahreshauptversammlung 31.01.2011

Bürgeraktion Textilviertel e.V. wählt ihren Vorstand neu und diskutiert aktuelle Entwicklungen

Am vergangenen Montag fand in der Rudolf-Steiner-Schule die Jahreshauptversammlung der Bürgeraktion Textilviertel e.V. mit Vorstandswahlen statt. Der bisherige Vorsitzende Christoph Mößbauer wurde einstimmig wiedergewählt. Renate Rampp und Petra Wagner wurden zu Stellvertreterinnen, Herbert Fuchs zum Kassier und Irene Merk zur Protokollführerin bestimmt. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Richard Gröbner und Birgit Drechsel wurden mit Dank für ihr mehrjähriges Engagement verabschiedet. Sie werden als einfache Mitglieder dem Verein auch zukünftig angehören. Die Versammelten begrüßten mit Karl Heinz Schneider ein neues Mitglied der Bürgeraktion, die somit neben der langjährigen Aktiven Eva Leipprand nun zwei Stadträte als Mitglieder zählt.

Nach den Wahlen gab die eingeladene Ursula Steude vom Stadtplanungsamt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Stadtteil aus der Perspektive des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts (ISEK). Unter anderem sollen in diesem Jahr in einem Freiraumwettbewerb Gestaltungsmöglichkeiten für die Ufer des Proviantbachs von der Reichenberger bis zur Lechhauser Straße erkundet werden.

Für die Bürgeraktion ist dabei die Freihaltung der Fläche zwischen dem Kanal und dem Sportgelände des AC Torres nahe dem Glaspalast ein wichtiges Anliegen. Diese Gelände soll am 21. Mai als Ort des geplanten Stadtteilfestes ins Blickfeld gerückt werden.

Ein weiteres Thema des Abends war der Öffentliche Nahverkehr seit der Inbetriebnahme der Linie 6. Die seltenen und schlecht abgestimmten Busverbindungen – die Linien 33 und 36 verkehren im Halbstundentakt – wurden bemängelt, ebenso die fehlende Direktanbindung des Textilviertels an den Moritzplatz – hier wurde erneut eine Flügelung der Linie 6 abwechselnd über das Roten Tor und über die Maximilianstraße angeregt. Außerdem wurde auch das laute Fahrgeräusch der neuen Straßenbahn bemängelt. Mit dem Wissen, dass es noch viel zu tun gibt, endete der Abend gegen zehn Uhr.

(Christoph Mößbauer, 3.2.2011)